Termin online buchen

  • Tel.: (0 81 31) 9 10 02
  • Wir haben geöffnet.Heutige Öffnungszeiten: 08:30 - 13:30, 14:30 - 18:00
  • Münchner Str. 187, 85757 Karlsfeld
   

Leistungen

1. Allgemein- und Viszeralchirugie

Hernien (Bauchwandbrüche)

Sind das häufigste Krankheitsbild in der Chirurgie. 10-15% der allgemein chirurgischen Eingriffe sind Bruchoperationen.

 

Leisten- und Schenkelbruch

Die Leistenbruchhernie ist mit ca. 220.000 Eingriffen im Jahr die am häufigsten auftretende Hernie in Deutschland.
Entsprechend zu dem Leistenbruch, aber eher seltener, ist auch der Schenkelbruch.

Therapie der Wahl ist der chirurgische Eingriff.
Es gibt verschiedene Techniken, welche in unserer Praxis durchgeführt werden.

  • Offene (konventionelle):
  • Shouldice Technik ohne Netzimplantation
  • Lichtenstein Technik mit Netzimplantation
  • Endoskopische (Schlüssellochtechnik):
  • TAPP (transabdominelle präperitoneale Plastik – stationäre Behandlung in der Klinik)

Welche Technik für Sie in Frage kommt wird nach der klinischen Untersuchung mit Ihnen besprochen.

 

Bauchwandbrüche – Nabelbruch – Epigastrischer Bruch – Rektusdiastase

Hierbei handelt es sich um verschiedene Typen von Bauchwandbrüchen, welche entweder in offener oder minimalinvasiver Technik (Schlüssellochtechnik) behandelt werden können.

Die Rektusdiastase ist ein Auseinanderstehen der geraden Bauchmuskulatur in der Mittellinie. Es gibt hierfür verschiedene Ursachen. Bei Schmerzsymptomatik oder eine ästhetisch störende Vorwölbung der Bauchwand ist eine operative Behandlung sinnvoll.

 

Narbenbrüche

Es handelt sich um eine Vorwölbung im Bereich einer Bauchdeckennarbe. Diese kann auch mehrere Jahre nach einem bauchchirurgischen Eingriff entstehen. Therapie der Wahl ist der operative Eingriff mit Reposition des Bruchsackes und anschliessender Netzeinpflanzung in sogenannter Sublaytechnik (zwischen den Muskelschichten).

Individuell kann auch ein minimalinvasiver Eingriff (Schlüssellochtechnik) erfolgen.

 

Gallenblasenentfernung (Cholezystektomie)

20% der Frauen und 10% der Männer jenseits des 40. Lebensjahres sind Gallenblasensteinträger.  Ca. 30% dieser Menschen erleiden einen Gallenkolik. Dann besteht die Indikation zur Entfernung der Gallenblase.

Wir führen eine minimalinvasive laparoskopische Entfernung der Gallenblase durch (Schlüssellochtechnik). Hierzu ist der stationäre Aufenthalt notwendig.

Desweiten führen wir natürlich auch die offene (konventionelle) Entfernung durch, welche allerdings in seltenen Fällen notwendig ist.

 

Appendektomie (Blinddarm- bzw. Wurmfortsatzentzündung)

In den westlichen Ländern erkrankt jeder 15. im Verlauf seines Lebens an einer Appendizitis. Häufig handelt es sich um eine akute Erkrankung, allerdings kann es auch zu einer chronischen Entzündung des Wurmfortsatzes kommen, welche wiederkehrende Schmerzen verursacht.

Wir führen eine minimalinvasive laparoskopische Appendektomie durch (Schlüssellochtechnik) in der Klinik durch. Auch fortgeschrittene Entzündungen können mit der Bauchspiegelung behandelt werden, so daß selten eine offene (konventionelle) Entfernung notwendig ist.

 

Verwachsungsbauch nach Voroperationen

Nach operativen Eingriffen kann es zur Verwachsungsbildung kommen. Diese können symptomlos sein, allerdings kommt es häufig zu wiederkehrenden Bauchschmerzen, welche die Lebensqualität beeinflussen können.

Nach der entsprechenden Diagnostik können wir ein therapeutisches Konzept mit Ihnen festlegen und ggf. eine operative Lösung der Verwachsungen planen. Auch hier ist im Prinzip eine minimalinvasive Technik (Schlüssellochtechnik) unter stationären Bedingungen möglich.

 

Darmchirurgie bei gutartigen Erkrankungen

Nicht selten verursachen verschiedene Erkrankungen des Dünn- oder Dickdarmes Bauchschmerzen. Am häufigsten sind die sogenannten Divertikel die Ursache für solche Symptome. Divertikel sind sackförmige Ausstülpungen der Darmwand. Meistens bleiben diese symptomfrei und werden bei Vorsorgeuntersuchung mit einer Darmspiegelung festgestellt. Allerdings kann es zu einer Entzündung dieser Divertikel kommen. In so einer Situation ist eine antibiotische Behandlung meistens indiziert und bei wiederkehrenden Entzündungen eine operative Behandlung sinnvoll. Im entzündungsfreien Intervall ist eine mininmalinvasive laparoskopische Operation (Schlüssellochtechnik) möglich.

Im Gesundheitszentrum Karlsfeld kooperieren wir mit den Internistischen Kollegen und den Kollegen der Radiologischen Praxis. Es wird die Gastro- und Coloskopie mit anschließender Diagnostik mittels CT durchgeführt. Nach Beurteilung aller Befunde besprechen wir mit Ihnen das Therapiekonzept.

 

Größere Polypen des Darmes

Es handelt sich um gutartige Polypen des Darmes welche jedoch entarten und einen bösartigen Tumor bilden können. Meistens werden Polypen während einer Spiegelung entfernt. Bei größeren Befunden ist jedoch die operative Behandlung notwendig.

Solche Operationen werden in der Kooperationklinik unter stationären Bedingungen durchgeführt.

 

Rückverlagerung eines künstlichen Darmausganges

Nicht selten führen Darmerkrankungen zu Notfalloperationen und letztendlich zu einem künstlichen Darmausgang.
Beim vorübergehenden künstlichen Darmausgang erfordert die Rückverlagerung einen erneuten operativen Eingriff.
Nach Durchführung einer klinischen Untersuchung, sowie einer entsprechenden Diagnostik und Einsicht aller Vorbefunde können wir den Eingriff in unserer Kooperationsklinik durchführen. Ein kurzer stationärer Aufenthalt ist erforderlich.

Eine laparoskopische Rückverlagerung ist ebenfalls möglich (bei vorangegangener Laparoskopie).

Näheres über den Ablauf bespricht Dr. Tsourpis mit ihnen in unserer Sprechstunde.

 

2. Proktologie

Hämorrhoiden

Hämorrhoidalleiden gehören zu einer der häufigsten Erkrankungen in den Industrienationen. Etwa 50 bis 70 Prozent aller Erwachsenen sind im Laufe ihres Lebens einmal davon betroffen. Eine mögliche Behandlung mit studienbelegten Ergebnissen ist die minimal invasive Behandlung des Hämorrhoidalleidens.

 

Die sanfte Methode HAL-RAR

(Hämorrhoidal-Arterienligatur und Rekto-Anal-Repair)
Die Behandlungsmethode wird möglichst organschonend durchgeführt.

Und das Beste für Betroffene: Es wird nicht geschnitten und daher kann die Methode als schmerzarm bis schmerzfrei bezeichnet werden. Der Eingriff wird in Vollnarkose oder Rückenmarksnarkose durchgeführt und dauert je nach Befund ca. 30-45 Minuten.
Ausserdem kann bei fortgeschrittenen Befunden die Staplertechnik nach Longo angewendet werden. Es handelt sich auch um eine minimalinvasive Technik.

Die konventionellen Techniken wie z.B. Sklerotherapie (Verödung), Gummibandligatur, OP nach Milligan-Morgan, Parks etc. werden ebenfalls durchgeführt.

Je nach Schweregrad der Erkrankung wird die Behandlung mit Ihnen besprochen und individuell entschieden.

Meistens ist eine ambulante Behandlung möglich.

 

Perianalabszeße und Fisteln

Es handelt sich um Entzündungen oder Eiteransammlungen im Bereich des Enddarmes und des Afters, die unterschiedlich viele Schichten betreffen können. Die Abszeße werden chirurgisch unter Einleitung einer offenen Wundbehandlung eröffnet.

Bei Fisteln ist die Behandlung individuell zu entscheiden. Nach entsprechender Diagnostik mittels Enddarmspiegelung und Endosonographie (mit spezieller Ultraschallsonde) ggf. auch mittels Kontrastmittel-Kernspintomographie wird die Ausbreitung der chronischen Entzündung beurteilt. Anschliessend wird mit Ihnen das Behandlungskonzept besprochen und geplant.

 

Sinus pilonidalis (Steißbeinfistel)

Es handelt sich um eine akute oder chronisch entzündliche Erkrankung der Gesäßfalte, welche auch zu einer Abszeßbildung führen kann. Meistens sind es abgebrochene Haare welche mit dem hautnahen Ende in die Haut hinein wachsen.

Eine spontane Abheilung ist unwahrscheinlich. Daher ist in den meisten Fällen eine chirurgische Behandlung indiziert.

In unserer Praxis werden verschiedene Methoden angewandt. Als Standard gilt jedoch der Plastische Verschluß nach Karydakis. Die Methode wurde nach dem griechischen Arzt benannt, welcher diese im Jahre 1973 vorgestellt hat. Diese wird auch in der aktuellen AWMF-Leitlinie für die Behandlung der Steißbeinfistel erwähnt.

Hierbei wird das entzündliche Gewebe chirurgisch entfernt und die Wunde plastisch verschlossen. So entsteht keine offene Wunde und somit auch keine längere offene Wundheilung.

 

Analfissur

Es handelt sich um einen Einriß der Haut und der Schleimhaut des Afters. Hier entsteht stechender und brennender Schmerz.

Ein konservativer Versuch der Therapie mit lokalen Maßnahmen und entzündungshemmenden Medikamenten ist möglich. Persistiert jedoch der Einriss besteht die Indikation zur operativen Behandlung

 

Perianalvenethrombose, Marisken, Kondylome

Die Perianalvenenthrombose oder einfach Analthrombose ist eine am Außenrand des Afters lokalisierte Venenthrombose.

Häufig hilft die konservative Therapie, jedoch ist bei einer persistierenden Schwellung oder starke Schmerzen eine chirurgische Therapie in örtlicher Betäubung möglich und führt schnell zu Linderung der Symptome.

Marisken sind am After lokalisierte schlaffe Hautfalten, die meistens symptomlos sind, jedoch führen sie zu einer erschwerten Analhygiene und anschliessenden entzündlichen Erkrankungen der perianalen Haut (Ekzem). Viele Menschen finden die Hautfalten auch sehr störend.

Je nach Befund ist dann eine chirurgische Entfernung möglich.

Der Eingriff erfolgt ambulant.

 

Feigwarzen (Kondylome) sind virusinduzierte (HPV) gutartige Tumore

Warzen welche häufig im Afterbereich auftreten. Diese können wir mit einem kleinen operativen Eingriff in unserer Praxis entfernen.

 

Stuhlinkontinenz

Es ist die Unfähigkeit Winde oder den Stuhl willkürlich zu halten. Es handelt sich um eine komplexe Erkrankung welche eine zeitintensive Behandlung benötigt.

Nach einer entsprechenden Diagnostik besprechen wir mit Ihnen die notwendige Therapie.

 

Anal- und Rektumprolaps, Rektozele

Es handelt sich im einen Vorfall des Analkanals oder des Mastdarmes durch den After nach außen. In diesem Fall wird der vorfallende Anteil mit einem speziellen Instrument minimalinvasiv entfernt  (S.T.A.R.R. – OP, Stappled Transanal Rectal Resektion).

Die gleiche Methode kann bei einer Rektozele (Aussackung der Mastdarmvorderwand) angewendet werden

 

Transanale Polypentfernung

Polypen sind kleine Tumore der Schleimhaut des Darmes. Diese können während einer Darmspiegelung entfernt werden. Allerdings können nicht alle mittels Darmspiegelung nicht abgetragen werden.

Wenn die sich im unteren Bereich des Enddarmes befinden ist eine lokale Entfernung in unserer Praxis möglich.

 

3. Schilddrüsenchirurgie

Jeder Dritte in Deutschland weist infolge von Jodmangel eine veränderte Schilddrüse auf.

In vielen Fällen ist eine operative Behandlung notwendig.

Eingriffe der Schilddrüse erfolgen unter stationären Aufenthalt (2-3 Tage) in der Klinik. Der Eingriff erfolgt unter ständiger Überwachung (akustisch und optisch) des Kehlkopf- und Stimmbandnervs (Neuromonitoring).

 

4. Gefäßeingriffe

Venenchirurgie

Bei Krampfadern handelt es sich um eine sackförmige und geschlängelte Erweiterung der oberflächlichen Adern der Beine. Dies kann zu Schwellung, sowie Spannungsgefühl und Schmerzen führen. Bei entsprechender Symptomatik ist eine operative Entfernung der sogenannten Varizen sinnvoll.

Der Eingriff kann auch unter ambulanten Bedingungen durchgeführt werden.

 

Besenreiser

Sind erweiterte kleine Venen der Haut. Es handelt sich meistens um harmlose kleine Gefäße die ästhetisch stören. Allerdings können die auch Folge eines Krampfadernleidens sein. Dieses kann mit einer Ultraschalluntersuchung kontrolliert werden.

Die Besenreiser können sklerosiert werden. Das heisst es wird eine Injektion mit einem speziellen Mittel durchgeführt. Dies kann ohne Narkose erfolgen.

 

Implantation von Portsystemen

Bei geplanter Chemotherapie, dauerhafter Schmerztherapie und Mangelernährung ist die Implantation eines venösen Portsystems indiziert. Der Eingriff kann in örtlicher Betäubung oder Kurznarkose ambulant erfolgen.

 

5. Hauteingriffe

In unserer Praxis werden viele dermatochirurgische Eingriffe auch in örtlicher Betäubung durchgeführt.

Hierzu gehören störende oder verdächtige Muttermale, Narbenkorrekturen, Weichteiltumore, Abszesse und Entzündungen sowie eingewachsene Nägel.

Schleimbeutelentzündungen des Knie- oder Ellenbogengelenkes können ebenfalls ambulant operativ behandelt werden.

 

Vergrößerte Lymphknoten

Diese können je nach Lokalisation in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose entfernt werden.

 

6. Gynäkomastie beim Mann

Es handelt sich um eine Vergrößerung der Brustdrüse beim Mann.

Nach Hormonabklärung ist eine operative Behandlung in unserer Praxis auch unter ambulanten Bedingungen möglich.

 

7. Handchirurgie

In unserer Praxis führen wir verschiedene operative Eingriffe an der Hand durch.

Karpaltunnelsyndrom

Ringbandspaltung bei schnellenden Finger Ganglionentfernung (Überbein)
Morbus Dupuytren (Wucherung des Gewebes der Handinnenfläche mit eingeschränkter Sehnenbewegung)
Ausserdem werden in unserer Praxis sämtliche Frakturen des Handskelettes und des Handgelenkes behandelt.

 

8. Chronisches Ulkus und Dekubitus

Chronisches Ulkus ist ein tiefer Defekt der Haut der nicht spontan heilt. Es gibt viele Ursachen für die Entstehung eines Ulkus z.B. Durchblutungsstörung, Blutzuckerkrankheit u.v.m.

Dekubitus ist ebenfalls ein tiefer Defekt der Haut der durch längere Druckbelastung entsteht (z.B. bei älteren Patienten mit Immobilität). Häufige Stelle der Entstehung ist das Gesäß direkt über dem Kreuzbein.

Nicht selten ist bei beiden Typen des Hautdefektes eine Chirurgische Sanierung mit Säuberung der Wunden.

Eine bewährte Therapie solcher Wunden ist die Unterdrucktherapie. Hierbei wird die frisch gesäuberte Wunde luftdicht abgedeckt und eine spezielle Pumpe angewendet. Diese zeugt einen kontrollierten und örtlich begrenzten Unterdruck der sich positiv auf die Wundheilung auswirkt.

 

9. Verschiedene Eingriffe

Implantation eines suprapubischen Katheters (Katheter der Harnblase durch die Bauchdecke)

Es gibt verschiedene Indikationen zur Anlage eines Blasenkatheters durch die Bauchdecke (z.B. Harnröhreneinengungen, Prostatavergrößerung mit Harnverhalt etc.).

Der Eingriff erfolgt schnell in örtlicher Betäubung unter Ultraschallkontrolle.

 

Hydrozele

Das ist die Ansammlung von Flüssigkeit um den Hoden. Wir führen in unserer Praxis die operative Behandlung einer erworbenen Hydrozele bei erwachsenen Männern durch.

Der Eingriff erfolgt normalerweise unter ambulanten Bedingungen.

 

10. Notfallbehandlung

Notfälle werden auch außerhalb der Sprechzeiten nach telefonischer Anmeldung behandelt.

Hierzu gehören Wundversorgungen, Frakturen der Hand, des Hand- und des  Sprunggelenkes, sowie des Fußskelettes.

Patienten mit akuten Bauchbeschwerden oder sonstiger chirurgischer

Erkrankung welche eine zeitnahe operative Behandlung benötigen werden in unserer Partnerklinik eingewiesen, von Dr. Tsourpis operiert und weiterbehandelt (z.B. akute Blinddarmentzündung, Gallenkoliken, Enddarmerkrankungen etc.)

In allen weiteren Fällen werden wir Sie in die nächstgelegene geeignete Klinik einweisen.

 

11. Behandlung und Betreuung von MRSA Patienten

Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA) sind die häufigsten multiresistenten Bakterien von Krankenhaus-Infektionen in Europa.

Aufgrund der Bildung eines veränderten Proteins sind diese Bakterien gegen den gängigsten Antibiotika unempfindlich.  Sie überleben auf Oberflächen und in Staubansammlungen. MRSA sind leicht auf Patienten mit bestimmten Risikofaktoren übertragbar, insbesondere bei Mängeln der Händehygiene.

Diese Bakterien treten am häufigsten in Krankenhäusern und in Gemeinschaftseinrichtungen z.B. Pflegeheime auf.

Dr. Tsourpis besitzt die Zulassung der Kassenvereinigung Bayern zu Behandlung und Betreuung von MRSA Patienten.

Sprechen Sie uns an und wir werden ein Konzept zur Behandlung bzw. Sanierung festlegen.

 

12. Arbeitsunfälle

Arbeitsunfälle sind die Unfälle, die versicherte Personen infolge der versicherten Tätigkeit erleiden. Die gesetzliche Unfallversicherung bietet Schutz bei der Ausübung dieser Tätigkeiten.

 

Hierzu gehören auch Wegeunfälle:

Es sind Unfälle, die Beschäftigte oder auch Kindergartenkinder, Schüler und Studenten auf dem Weg zur oder von der Arbeit bzw. Kindergarten, Schule, sonstige Lehreinrichtungen erleiden.

 

Versichert sind auch Umwege, die zum Beispiel nötig werden:

  • um Kinder während der Arbeitszeit unterzubringen
  • bei Fahrgemeinschaften
  • bei Umleitungen
  • weil der Arbeitsplatz über einen längeren Weg schneller erreicht werden kann

 

Versicherte Personen:

Der gesetzliche Versicherungsschutz erfasst unter anderem alle abhängig Beschäftigten, Schüler und Studierende sowie ehrenamtlich Tätige

 

Die Behandlung muss von einem zugelassenen Arzt für BG-Unfälle erfolgen, einen sogenannten D-Arzt (Durchgangsarzt)

 

Keine Vorstellung beim Durchgangsarzt, wenn die Arbeitsunfallverletzung

  • nicht oder nur für den Unfalltag zur Arbeitsunfähigkeit führt und
  • die Behandlungsbedürftigkeit Arbeitsfähiger voraussichtlich weniger als eine Woche beträgt.

Der Facharzt hat aber jederzeit die Möglichkeit einen Verletzten trotzdem beim D-Arzt vorzustellen (z.B. bei unklaren Befunden, zum Röntgen).

(Quelle: Deutsche gesetzliche Unfallversicherung DGUV)

 

Solche Unfälle können auch bei uns in der Praxis behandelt werden.
Natürlich können auch alle BG-Fälle von uns beurteilt und anschließend zum nächstgelegenen D-Arzt überwiesen werden.